Sommerferien Hymne an Waldorfschulen: Es bläht ein Schiff die Segel…

Es bläht ein Schiff die Segel,
frisch saust hinein der Wind!
Der Anker wird gelichtet,
das Steuer flugs gerichtet,
nun fliegt’s hinaus geschwind.

Ein kühner Wasservogel
kreist grüßend um den Mast,
die Sonne brennt herunter,
manch Fischlein, blank und munter,
umgaukelt keck den Gast.

Wär‘ gern hineingesprungen,
da draußen ist mein Reich!
Ich bin ja jung von Jahren,
da ist’s mir nur ums Fahren,
wohin? das gilt mir gleich!

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. OMG!!
    Da stehen mir nach wie vor die Haare zu Berge-im positiven Sinne!Das war immer soooo schön,der letzte Schultag vor den Sommerferien und der Abschied im Festsaal der Waldorfschule in Ulm…..

    • Ja dieses lied war immer so schön und traurig zugleich weil wir damit immer die 12. Klasse verabschiedeten, morgen wird dieses lied für uns gesungen

    • nee, sind wir nicht; doch vielleicht auch nicht so „normal“ (im Sinne von vulgär) wie viele andere (die zB solche dämlichen Fragen stellen). Vielleicht kommt es auch ein wenig darauf an, „wie“ man fragt? Manchen muß man so etwas offenbar immer noch erklären…

      Trotzdem, „danke der Nachfrage“.

  2. ich kenne das Lied ein wenig „schneller“…. ! au weia! Das ist wohl keine schlanke Segelyacht…. eher ein fetter, voll beladener Transportsegler, der da in See sticht! Trotzdem kommt mir das Liedchen wenn ich in den Sommerurlaub fahre, immer noch in den Sinn. Das ist jetzt 37 Jahre her… dass ich es zuletzt in der Schule gesungen habe.

  3. Mir geht es genauso! Gänsehaut und ein ganz freudiges wehmütiges Gefühl! Bei mir ist es erst 21 Jahre her, seitdem ich das Lied das letzte Mal live gehört habe, ich weiß aber noch genau die Atmosphäre: damals noch in unserer Scheune, die als Festsaal fungierte: das sommerlich viel durch die Ritzen zwischen den Brettern man sah darin aufgewirbelten Staub, draußen schon Hitze Ihnen noch kü bei mir ist es erst 21 Jahre her, seitdem ich das Lied das letzte Mal live gehört habe, ich weiß aber noch genau die Atmosphäre: damals noch in unserer Scheune, die als Festsaal fungierte: das Sommer Licht viel durch die Ritzen zwischen den Brettern man sah darin aufgewirbelten Staub, draußen schon Hitze, innen Noch noch kühle Morgenluft. Alle gespannt bis zum äußersten und froh und wehmütig. Herrlich war das!

Schreibe einen Kommentar zu Bolle Antworten abbrechen

Pflichtfelder sind mit * markiert.